Ernährungsberatung

  • Reizdarmsymptomatik

30-50% aller Magen-Darmprobleme, derentwegen ein Arzt aufgesucht wird, sind auf ein Reizdarmsyndrom zurückzuführen. Zu den Symptomen zählen Völlegefühl, Blähungen, auf Distanz hörbare Darmgeräusche, Bauchschmerzen, kolikartige Krämpfe und Durchfälle.Zu den häufigsten Ursachen zählen Kohlenhydratresorptionsstörungen.

  • Laktoseintoleranz, Fruktosemalabsorption

Die wichtigsten Zucker in unserer Nahrung sind Glucose (Traubenzucker), Fruktose (Fruchtzucker) und Laktose (Milchzucker). Wann sollte man an die Möglichkeit einer Zuckerunverträglichkeit denken? Die Symptome sind wie bei Dyspepsie (siehe oben). Wird die Krankheit chronisch, kann es zusätzlich zu Depressionen, Migräne und Zyklusstörungen kommen. Nichts davon ist psychosomatisch, sondern erklärt sich durch die gestörten Verhältnisse im Darm.

  • Histaminintoleranz

Hier kann die Nahrungsaufnahme von größeren Mengen Histamin zu allergieähnlichen Symptomen führen (wie Hitzegefühl, Gesichtsrötung, Schwindel, Kopfschmerz, Magen-, Darmbeschwerden, Müdigkeit, Herzrythmusstörungen und Asthmaanfällen).

  • Gewichtsprobleme und metabolisches Syndrom

  • Essverhaltensstörungen

Anorexia nervosa und Bulimia nervosa

  • Tumorerkrankungen

60-80% der Patienten mit Tumorerkrankungen leiden im Laufe ihrer Erkrankung an Essstörungen und Gewichtsverlust. Eine frühzeitige Ernährungsberatung sollte auch begleitend zu Chemo- oder Strahlentherapie stattfinden, um Mangelzustände zu verhindern, die den Patienten zusätzlich gefährden können.

Ernährungsberatung wird angeboten von

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